20.000 Flugstunden mit 20 Vereins-ULs im LFV Mainz erreicht

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Hier die Zauber­formel (Auflösung am Ende):

2000 D‑MNRR + 2000–2001 D‑MUFK + 2001–2008 D‑MZUL + 2002–2003 D‑MZVM + 2003 D‑MONT + 2004–2007 D‑MALF + 2004 D‑MPMK + 2005–2006 D‑MZSW + 2007–2008 D‑MZPP + 2007–2010 D‑MZKK + 2008–2011 D‑MZCC + 2009–2012 D‑MZRR + 2009–2010 D‑MZVV + 2011 D‑MZUU + 2011–2013 D‑MZQQ + 2011–2016 D‑MMZA + 2012–2016 D‑MMZB + 2013–2017 D‑MMZC + 2016–20XX D‑MMZD + 2017–20XX D‑MMZE = 20.000h

 Am 18. November 2017 war es soweit: Martin Trotz knackte die unsichtbare Grenze zwischen 19.999 und 20.000 Stunden anlässlich eines Gastfluges mit seinem Cousin Simon.

Die beiden waren schon öfters zusammen unterwegs und hatten an diesem Tag die D‑MMZE mit Kameras ausge­stattet. Wer Martin kennt, weiß, dass er fast immer mit Kameras an Bord unterwegs ist. Deshalb gibt es auch Bildma­terial von diesem beson­deren Flug. Wie man sieht, macht das Fliegen mit ULs viel Spaß.

 Die Route dieses denkwür­digen Flugs von Martin und Simon führte an diesem Novem­bertag von Mainz über den noch nebel­ver­han­genen Rhein in Richtung Hunsrück.

Wie man auf dem nächsten Bild erkennen kann, wurde das Wetter im Laufe des Fluges immer besser, so dass Martin und Simon die Landschaft entlang des Rheins in voller Schönheit genießen konnten. Dieses Erleben passt gut zu den vielen Stunden, die seit dem Jahre 2000 im LFV Mainz mit UL absol­viert wurden: Immer hautnah an der Natur und dem Wetter­ge­schehen, erleb­nis­betont und mit Spaß am Fliegen.  

Unsere Vereins-ULs haben in diesen 20.000 Flugstunden  — vorsichtig geschätzt — mehr als 3.000.000 Kilometer zurück­gelegt und unsere Piloten bzw. Pilotinnen haben dabei auch einige europäische Länder bereist:

Frank­reich, Luxemburg, Nieder­lande, Dänemark, Schweden, Polen, Öster­reich, Tsche­chien, Slowakei, Slowenien, Kroatien und Italien.

Martin erinnert sich noch heute besonders gern an eine  “Flugcam­ping­reise” mit unserer FK9 D‑MMZB rund um Dänemark.

Auch die Bretagne und die Atlan­tik­küste wurden bereits mehrfach  von unseren Vereins­ka­me­raden als Urlaubs­ziele angeflogen.

Die Überquerung der  verschneiten Alpen mit einer FK9 ist bei passablem Flugwetter kein Problem und ein unver­gess­liches Erlebnis.

Auch Ziele in Kroatien, wie Pula, Vrsar und die Insel Losinj wurden bereits mehrfach von verschie­denen Pilotinnen und Piloten aus Mainz angeflogen.

Ein Ausflug nach Rovinj, das histo­rische “Vorzei­ge­städt­chens” Istriens, steht oft mit auf dem Ausflugs­pro­gramm.

Legendär sind die Ausflüge über die Alpen zu italie­ni­schen Agrotou­rismo Plätzen, allen voran der Platz von Sandro,  Al Casale in der Nähe von Udine.

Und unsere ganz hart gesot­tenen “Langstre­cken­flieger” haben schon mehrfach sogar Sizilien mit ULs besucht. Einen Flug über den Krater des Ätna durch­zu­führen, war dabei ein beson­deres Privileg.

Angesichts dieses Rückblicks freuen wir uns alle auf die kommenden Aktivi­täten bis zum nächsten Jubilä­umsflug mit unseren besonders leisen, umwelt­freund­lichen, zuver­läs­sigen und sicheren Ultra­leicht­flug­zeugen. Der kamerad­schaft­liche Zusam­menhalt unserer „UL-Gemeinde“ im Luftfahrt­verein Mainz, macht solch schöne Ausflüge möglich.

Zu guter Letzt die Auflösung der „Zauber­formel“ für die 20.000 Flugstunden: Aufge­listet sind die Einsatz­jahre der im LFV geflo­genen Ultra­leicht­flug­zeuge (mit Kennung).

Es waren insgesamt 20 unter­schied­liche Fluggeräte, mehrheitlich die FK-Modelle des Herstellers Bücker + Funk (B+F): hiervon 15 mal die vielsei­tigen und bewährten FK9 Modelle der unter­schied­lichen Genera­tionen, mit denen ca. 18.500 Stunden geflogen wurden.

Weitere 700 Stunden wurden auf den schnellen und komfor­tablen Reise ULs FK 14 D‑MZVV und D‑MZUU geflogen. Die restlichen Stunden verteilen sich auf eine WT 9 sowie je eine Pelican und Wild Thing, die beide vom Verein zur Überbrü­ckung von Kapazi­täts­eng­pässen gechartert wurden.

Seit dem Jahr 2000 haben die Fluglehrer des LFV Mainz mehr als 100 UL-Pilotin­nen/­Pi­loten ausge­bildet. Unser Verein unterhält eine Flotte von 3 neuwer­tigen und modern ausge­stat­teten Luftsport­ge­räten, die von unserem Chefwart Jürgen Lehmann und seinem Team liebevoll gewartet werden.

Armin Hanus


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